Wir haben keine saubere Datenbasis — können wir trotzdem starten?
Ja. Die Erfahrung zeigt: Datenlücken sind die Regel, nicht die Ausnahme. Die W2MO Smart-Data-Logik erkennt Lücken und Inkonsistenzen systematisch und schlägt plausible Korrekturen vor. Die Datenversorgung erfolgt meistens über CSV-Exporte — eine direkte Anbindung an SAP oder andere Systeme ist möglich, aber nicht Voraussetzung. Der Projektstart hängt also nicht an perfekten Daten — sondern daran, dass wir wissen, womit wir rechnen.
Wie werden regulatorische Anforderungen (Zulassungen, GDP) im Modell berücksichtigt?
Regulatorische Vorgaben werden als Nebenbedingungen konfiguriert — welche SKUs dürfen an welchen Standorten gelagert werden, welche Temperaturklasse ist vorgeschrieben, welche Märkte dürfen aus welchem Standort beliefert werden. Das System selbst kennt keine regulatorischen Grundlagen; die Pflege dieser Regeln liegt bei Ihnen und Ihren Regulatory-Verantwortlichen. Einmal hinterlegt, rechnet das Modell dann nur noch Varianten, die diese Regeln einhalten — unzulässige Zuordnungen werden automatisch ausgeschlossen.
Wir haben mehrere hundert Millionen Auftragszeilen — rechnet das System das überhaupt?
Ja. Die nicht-relationale Datenbankstruktur und parallelisierte Algorithmen von W2MO sind speziell für solche Volumina ausgelegt. Netzwerke mit hunderten von Millionen Auftragszeilen und großen Kundenstrukturen sind Standardfall, kein Grenzfall.
Können wir mehrere Szenarien gleichzeitig bewerten?
Ja — das ist sogar der Kerngedanke. Der Szenario-Manager synchronisiert bis zu vier Modelle parallel. Typischerweise vergleichen Kunden z. B. Status quo, eine Konsolidierungs-Variante, eine Expansions-Variante und eine Resilienz-Variante. Filter nach Produkt- oder Kundengruppen erlauben zusätzlich regionale oder kategoriespezifische Analysen.
Wie hängen Netzwerk-Design und späteres Lagerdesign zusammen?
Im Netzwerk-Modell definieren wir Standorte, Volumen und Anforderungen. Für ausgewählte Standorte können diese Daten in ein Standortdesign-Modell übernommen werden — Volumen, Ein- und Auslagerungen und Service-Anforderungen stehen als Ausgangspunkt zur Verfügung. Das geschieht nicht automatisch, sondern als eigenständiger nächster Projektschritt, den Sie bewusst anstoßen. Der Vorteil: Sie arbeiten durchgehend in einer Plattform — vom strategischen Netzwerk-Modell bis zum operativen Lagerlayout.