Startseite Use Cases Pharma · Supply Chain Engineering
Pharma & Life Sciences

Das richtige Medikament am richtigen Ort —
auf dem Weg zum richtigen Patienten.

Standorte finden, Kunden zuordnen, Produkte platzieren — in einer Branche, in der Kühlkette, Zulassung und Lieferzeit nicht verhandelbar sind. W2MO Supply Chain Engineering bringt diese Entscheidungen auf eine datenbasierte Grundlage.

6–12 Wochen Projekt CSV oder SAP-Connector 15+ Jahre
Netzwerk-Szenario · W2MO 3 von 8 HUB NORD HUB OST HUB SÜD
Logistikkosten
bis zu
15%

Gesamtnetzwerk-Kosten durch optimierte Standortwahl und Zuordnung.

Service-Level
bis zu
+20%

mehr Kunden innerhalb des zugesagten 24h-/48h-Fensters erreichbar.

Planungssicherheit
mit Szenarien
statt Bauchgefühl

Datenbasierte Entscheidungen mit vergleichbaren Szenarien.

Kommt Ihnen bekannt vor?

Sätze, die wir in Pharma-Netzwerken immer wieder hören.

Fünf typische Situationen aus dem Management-Alltag — Sie werden mindestens eine davon erkennen.

Nach der letzten Übernahme haben wir jetzt drei Lager, die das Gleiche tun

M&A-Konsolidierung ohne systematische Netzwerk-Analyse: Standorte wurden mitgekauft, nicht strategisch gewählt. Welcher bleibt, welcher geht, wer bekommt welche Produkte — die Frage ist da, die Antwort nicht.

Die Kühlkette lässt keine Schnellschüsse zu

Ein Produkt 2–8 °C, ein anderes unter −20 °C, ein drittes Raumtemperatur — und dazwischen Zulassungen, die bestimmte Ware nur aus bestimmten Standorten erlauben. Jede Umverteilung ist ein Regulatorik-Projekt.

Wir bräuchten ein weiteres Zentrum — aber wo?

Das Wachstum in einem Markt zieht an, die bestehenden Standorte platzen aus den Nähten, die Transportkosten steigen. Eine neue Location ist fällig — aber die Entscheidung hängt an zwei Folien und einer Excel-Tabelle.

Unsere Kunden-Zuordnung ist historisch gewachsen, nicht geplant

Apotheken-Großhändler werden aus dem Standort beliefert, aus dem sie „schon immer" beliefert wurden — nicht aus dem, der heute am nächsten liegt oder am günstigsten ist.

Die nächste Krise kommt bestimmt — und wir wissen nicht, wie robust wir sind

Pandemie, geopolitische Spannungen, Zoll-Änderungen: Jede Lieferkette, die heute stabil wirkt, kann morgen ein Engpass sein. Ohne Szenario-Rechnung bleibt Resilienz eine Behauptung.

Der Kern dieses Use Case

Zwei Zuordnungen, die über Kosten und Service entscheiden.

Wenn Standorte gesetzt sind, wird die eigentliche Arbeit bei den Zuordnungen gemacht — und in Pharma hängen an diesen Zuordnungen regulatorische, medizinische und wirtschaftliche Konsequenzen.

Zuordnung 1

Kunden zu Standorten

Welcher Kunde wird aus welchem Lager beliefert? Die Entscheidung bestimmt Transportkosten, Lieferzeit und Servicegrad — und hängt von mehr ab als nur Entfernung.

  • Transportkosten und -zeiten pro Relation
  • Service-Level-Zusagen (z. B. 24h-Direktlieferung an Klinikapotheken)
  • Kunden-Cluster mit gemeinsamen Anforderungen
  • Regionale Besonderheiten wie Mautstrecken oder Zollgrenzen
  • Lastverteilung über die Standorte
Zuordnung 2

Produkte zu Standorten

Welches Produkt lagert an welchem Standort? In Pharma hängt daran mehr als anderswo — Zulassungen, Temperaturzonen und Serialisierungs-Pflichten entscheiden mit.

  • Regulatorische Zulassungen je Markt und Standort
  • Temperaturzonen (2–8 °C, −20 °C, Raumtemperatur)
  • Umschlagshäufigkeit und Abrufmuster
  • Kritische SKUs mit redundanter Lagerung
  • Serialisierungs- und Track-and-Trace-Anforderungen
Typische Zielsetzungen

Worüber Supply-Chain-Verantwortliche in Pharma-Unternehmen mit uns sprechen.

Sechs Themen, die in fast jedem Erstgespräch vorkommen — meist mehrere parallel.

  • Netzwerk-Struktur strategisch neu aufstellen — nach M&A, Marktwachstum, Near-Shoring
  • Kunden-zu-Standort-Zuordnung nach Kosten und Service-Level optimieren
  • Produkt-zu-Standort-Zuordnung unter Berücksichtigung von Zulassungen und Kühlkette
  • Zusätzliche Standorte identifizieren — Center-of-Gravity plus Location-Kandidaten
  • Mehrere Szenarien parallel bewerten — Kosten, Service, Resilienz, CO₂
  • Übergang vom Netzwerk- ins Lagerdesign für gewählte Standorte vorbereiten
Unser Vorgehen

Vom Digital Twin des Netzwerks zur fundierten Entscheidung.

Vier Schritte, die sich in vergleichbaren Projekten bewährt haben. Typische Projektlaufzeit: 6 bis 12 Wochen — je nach Datenlage und Komplexität.

01
Woche 1–3

IST-Abbildung

Digital Twin Ihres bestehenden Netzwerks: Standorte, Kunden, Produktströme, Kosten. Daten typischerweise aus Excel- oder CSV-Exporten, auf Wunsch über W2MO-Konnektoren direkt aus SAP oder anderen Systemen.

02
Woche 2–5

Idealszenario

Mathematische Optimierung ohne Einschränkungen: Was wäre die beste Lösung, wenn nichts im Weg stünde? Center-of-Gravity-Analyse und Location-Kandidaten-Grid liefern das theoretische Kostenoptimum als Benchmark.

03
Woche 4–9

Realszenarien

Einarbeiten von Restriktionen: Kapazitäten, Zulassungen, Kühlketten-Anforderungen. Bis zu vier Modelle parallel im Szenario-Manager — Konsolidierung, Expansion, Near-Shoring, Resilienz-Variante.

04
Woche 8–12

Ergebnis & Roadmap

Konsolidierung, Handlungsempfehlung, Umsetzungs-Roadmap. Belastbare Basis für die Board-Entscheidung — und, falls gewünscht, Übergang in ein Standortdesign-Modell für die ausgewählten Lager.

Das Ergebnis ist nicht nur eine einmalige Netzwerk-Entscheidung, sondern ein lebendes Modell Ihres Supply-Chain-Netzwerks — jederzeit aktualisierbar, wenn sich Märkte, Portfolio oder regulatorische Rahmenbedingungen ändern.

Powered by AI

Generative AI macht Szenarien schneller verhandelbar.

Netzwerk-Entscheidungen betreffen viele Stakeholder — Einkauf, Vertrieb, Regulatory, Finance. Mit KI-Assistenz wird das Modell zum Gesprächspartner, nicht zum Experten-Tool.

Fragen statt Reports

„Was passiert mit den Transportkosten, wenn Standort Hannover geschlossen wird?" oder „Welche Produkte müssten zwingend in zwei Standorten redundant gelagert werden?" — Antworten direkt aus dem Digital Twin.

MCP-Server als Brücke

Die MCP-Architektur erlaubt KI-Modellen direkten Zugriff auf Netzwerk-Digital-Twin, Szenario-Daten und Optimierungs-Algorithmen — ohne manuelle Schnittstellenarbeit.

Datenintegration

Pharma-Daten sind oft in mehreren Systemen verteilt — ERP, Zulassungsdatenbanken, Kühlketten-Monitoring. KI-generierte Mappings beschleunigen die Konsolidierung und finden Datenlücken frühzeitig.

Bring your own AI model

Verbinden Sie jedes LLM — Claude, ChatGPT, Gemini oder Ihr eigenes — über den W2MO-MCP-Server. Sie wählen das Modell, Sie kontrollieren die Daten. Kein Vendor-Lock-in.

Was früher Wochen dauerte — neue Szenarien modellieren, Kennzahlen aufbereiten, Präsentationen erstellen — läuft jetzt in Stunden per Gespräch.
Was typischerweise erreichbar ist

Größenordnungen, die wir regelmäßig beobachten.

Werte aus vergleichbaren Pharma-Projekten der letzten Jahre. Die genaue Bandbreite hängt von Größe und Struktur des Netzwerks ab.

−10 bis −15%

Logistikkosten im Gesamtnetzwerk durch optimierte Standorte und Zuordnungen.

+15 bis +20%

Kunden innerhalb des zugesagten Service-Level-Fensters erreichbar.

bis −20%

Transport-Kilometer und damit verbundene CO₂-Emissionen.

4Modelle

parallel vergleichbar im Szenario-Manager — Kosten, Service, Resilienz, CO₂.

Rechenbeispiel

Europäisches Pharma-Distributionsnetzwerk mit fünf Standorten

Bei einem jährlichen Transportbudget im mittleren zweistelligen Millionenbereich bedeuten selbst 10 % Optimierungspotenzial im Netzwerk einen Beitrag im einstelligen Millionenbereich pro Jahr — dauerhaft, nicht einmalig. Dazu kommen Effekte, die schwerer zu beziffern, aber oft wichtiger sind: höhere Service-Zuverlässigkeit, geringere Compliance-Risiken und bessere Resilienz gegen Disruptionen.

Die genannten Bandbreiten hängen stark von Größe und Struktur des bestehenden Netzwerks ab. Eine erste Einschätzung auf Basis grober Eckdaten ist in wenigen Tagen möglich.

Trust

Logivations — Vertrauen auf Zahlen.

30.000+
Professionelle W2MO-Nutzer
500+
Consulting-Projekte
15+
Jahre Praxis
Pharma Life Sciences Medizintechnik FMCG Handel Automotive Industriegüter
Häufige Fragen

Was Kunden uns vor dem Projekt fragen.

Fünf Themen, die in fast jedem Vorgespräch zur Sprache kommen.

Wir haben keine saubere Datenbasis — können wir trotzdem starten?

Ja. Die Erfahrung zeigt: Datenlücken sind die Regel, nicht die Ausnahme. Die W2MO Smart-Data-Logik erkennt Lücken und Inkonsistenzen systematisch und schlägt plausible Korrekturen vor. Die Datenversorgung erfolgt meistens über CSV-Exporte — eine direkte Anbindung an SAP oder andere Systeme ist möglich, aber nicht Voraussetzung. Der Projektstart hängt also nicht an perfekten Daten — sondern daran, dass wir wissen, womit wir rechnen.

Wie werden regulatorische Anforderungen (Zulassungen, GDP) im Modell berücksichtigt?

Regulatorische Vorgaben werden als Nebenbedingungen konfiguriert — welche SKUs dürfen an welchen Standorten gelagert werden, welche Temperaturklasse ist vorgeschrieben, welche Märkte dürfen aus welchem Standort beliefert werden. Das System selbst kennt keine regulatorischen Grundlagen; die Pflege dieser Regeln liegt bei Ihnen und Ihren Regulatory-Verantwortlichen. Einmal hinterlegt, rechnet das Modell dann nur noch Varianten, die diese Regeln einhalten — unzulässige Zuordnungen werden automatisch ausgeschlossen.

Wir haben mehrere hundert Millionen Auftragszeilen — rechnet das System das überhaupt?

Ja. Die nicht-relationale Datenbankstruktur und parallelisierte Algorithmen von W2MO sind speziell für solche Volumina ausgelegt. Netzwerke mit hunderten von Millionen Auftragszeilen und großen Kundenstrukturen sind Standardfall, kein Grenzfall.

Können wir mehrere Szenarien gleichzeitig bewerten?

Ja — das ist sogar der Kerngedanke. Der Szenario-Manager synchronisiert bis zu vier Modelle parallel. Typischerweise vergleichen Kunden z. B. Status quo, eine Konsolidierungs-Variante, eine Expansions-Variante und eine Resilienz-Variante. Filter nach Produkt- oder Kundengruppen erlauben zusätzlich regionale oder kategoriespezifische Analysen.

Wie hängen Netzwerk-Design und späteres Lagerdesign zusammen?

Im Netzwerk-Modell definieren wir Standorte, Volumen und Anforderungen. Für ausgewählte Standorte können diese Daten in ein Standortdesign-Modell übernommen werden — Volumen, Ein- und Auslagerungen und Service-Anforderungen stehen als Ausgangspunkt zur Verfügung. Das geschieht nicht automatisch, sondern als eigenständiger nächster Projektschritt, den Sie bewusst anstoßen. Der Vorteil: Sie arbeiten durchgehend in einer Plattform — vom strategischen Netzwerk-Modell bis zum operativen Lagerlayout.