Kapazitäts- und Personaleinsatzplanung.
Der Digitale Zwilling Ihres Lagers in W2MO schafft Transparenz über die Kapazitätsauslastung und ermöglicht Ihnen eine effizientere Personaleinsatzplanung — strategisch, taktisch und im operativen Betrieb.
Strategische und taktische Planung — bis in den operativen Betrieb.
Online-Produktivitätsregelung, Szenarienrechnung und bedarfsgerechter Personaleinsatz auf Basis der tatsächlichen Auftragslage.
- Online-Lastvorschau je Abteilung, Team und Schicht — auch auf mobilen Endgeräten — macht zeitspezifische und dynamische Engpässe sichtbar
- Szenarienrechnung zur Optimierung von Arbeitszeitmodellen und Mitarbeitereinsatz
- Bedarfsgerechter Einsatz des Personals basierend auf den aktuellen und geplanten Aufträgen
- Minimierung des organisatorischen Aufwands für Umbesetzungen
- Urlaubsplanung auf Basis des erwarteten Auftragsvolumens und der resultierenden Arbeitslast
Strategische Kapazitätsplanung.
- Optimierung von Arbeitszeitmodellen, Mitarbeiterzahl und Teams
- Entwicklung von Handlungsempfehlungen bei plötzlichen Nachfrageänderungen
- Optimierung der Pufferkapazität bei Lastspitzen
- Szenario-Berechnungen, z. B. Änderungen von Arbeitszeiten und Kundenauftragsmustern, praktischer „Mix“ aus regulären und temporären Arbeitnehmern
- Budgetplanung
Im Rahmen der strategischen Kapazitätsplanung werden die erforderlichen Arbeitskräfte ermittelt, Budgets geplant und verschiedene Szenarien betrachtet. Durch ein maßstabsgetreues Modell, anpassbare Standardzeiten und Zeitstudien lassen sich im Digitalen Zwilling realistische Prozesszeiten ermitteln. Basierend auf den simulierten Lageraufgaben kann das notwendige Personal für jeden Prozess im logistischen Ablauf realitätsnah bestimmt werden. Damit kann langfristig festgelegt werden, in welchen Situationen welcher Personaleinsatz und welches Schichtmodell geeignet ist. Lastspitzen können simuliert und beispielsweise ein Mix aus regulären und temporären Arbeitnehmern untersucht werden.
Mittelfristige Kapazitätsplanung.
- Extrapolation von vergangenen Szenarien und Auftragspools für zukünftige Perioden
- Mengenplanung und Anwendung alternativer Szenarien
- Automatische Identifizierung der Effizienz zur Abschätzung des zukünftigen Personalbedarfs
- Urlaubsplanung in Zusammenarbeit mit den Verwaltungssystemen
- Schichtplanung
- Vorhersage des benötigten Personalbedarfs aufgrund automatischer Skalierung aus ähnlichen Vergangenheitswochen
Innerhalb der mittelfristigen Planung wird basierend auf der erwarteten Nachfrage der zukünftige Personalbedarf abgeschätzt. Ziel ist eine möglichst genaue Vorhersage aufgrund der Erkenntnisse aus der Vergangenheit. Gleichzeitig wird die erwartete Effizienz unter Berücksichtigung der prognostizierten Absatzmengen und Auftragsstrukturen automatisch berechnet. Daraus lässt sich eine Urlaubsplanung ableiten, die aus Urlaubswünschen aus übergeordneten Verwaltungssystemen gespeist wird. Die Genehmigung erfolgt dann auf Basis der erwarteten Kapazitätsanforderungen. Ein analoges Vorgehen wird für die vorausschauende Schichtplanung angewandt — Schichtstruktur und -stärke werden für einen mittelfristigen Zeitraum festgelegt.
Operative Personaleinsatzplanung.
Online-Produktivitätsregelung
- Engpassvermeidung durch ständige, aktuelle Lastbewertung im Digitalen Zwilling
- Optimierung der verfügbaren Arbeitslast durch automatische Umverteilung der Mitarbeiter zwischen Arbeitsbereichen
- Berücksichtigung u. a. von aktuellen Aufträgen, Lagerbelegung, aktueller Personalverfügbarkeit und/oder Verlagerungen, Änderungen in der Zuordnung sowie Ausfall von Systemkomponenten
- Termingerechte Lieferung durch Ermittlung der voraussichtlichen Endtermine der Aufträge
- Re-Priorisierung von Aufträgen und Umsetzen von Personal bei drohendem Verzug
- Ausgleich der Kapazitätsauslastung der Mitarbeiter
Ein zentrales Element für die operative Personaleinsatzplanung ist die aktuelle Lastvorschau im Digitalen Zwilling. Auf Basis der aktuellen Aufträge und ggf. kurzfristiger Vorhersagen wird die zu erwartende Arbeitslast über den Tag simuliert. Daraus ergibt sich eine Einteilung der Mitarbeiter anhand ihrer Fähigkeiten auf die Arbeitsbereiche. Der voraussichtliche Fertigstellungstermin für jeden Auftrag wird ständig beobachtet. Ist eine termingerechte Lieferung in Gefahr, kann rechtzeitig mit neuer Priorisierung von Aufträgen und Umverteilung der Mitarbeiter reagiert werden. Bei neuen Umständen, wie z. B. Systemausfällen, kann jederzeit eine Umverteilung stattfinden — auch automatisch. Die ständige Transparenz über die Kapazitätsauslastung und die Reduzierung ungenutzter Ressourcen führt zu einer Produktivitätssteigerung im Gesamtablauf.
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